Erstaunliche neue Luftbilder zeigen unkontaktierten Stamm in Brasilien

Unglaubliche Luftaufnahmen von einem der unkontaktierten Stämme des Amazonas-Regenwaldes wurden von Survival International veröffentlicht. Die Bilder, die der Fotograf Guilherme Gnipper Trevisan bei einem Flug über den Amazonas im September aufgenommen hat, zeigen eine Yanomami Yano(ein Gemeinschaftshaus) umgeben von dichtem Dschungel.

Im brasilianischen Amazonas leben rund 22.000 Yanomami. In dieser Gemeinde leben schätzungsweise 100 Menschen, von denen keiner jemals Kontakt zu Außenstehenden hatte. Sie sind eine von drei Gruppen von Yanomami, die sich entschieden haben, isoliert zu bleiben.

Bild © Guilherme Gnipper Trevisan

Bild © Guilherme Gnipper Trevisan

Bild © Guilherme Gnipper Trevisan

Der Direktor von Survival International, Stephen Corry, sagte: "Diese außergewöhnlichen Bilder sind ein weiterer Beweis für die Existenz noch unkontaktierterer Stämme. Sie sind keine Wilden, sondern komplexe und zeitgemäße Gesellschaften, deren Rechte respektiert werden müssen.

"Alle unkontaktierten indigenen Völker sehen sich einer Katastrophe gegenüber, wenn ihr Land nicht geschützt ist. Wir tun alles, um ihnen ihr Land zu sichern und ihnen die Chance zu geben, ihre eigene Zukunft zu bestimmen."

Die Yanomami leben vom Amazonas-Regenwald: Sie nutzen über 500 verschiedene Pflanzen für Nahrung, Medizin und Bau. Aber die Gemeinschaft droht derzeit zu sterben, da ihr Land von illegalen Goldgräbern verwüstet wird, die Krankheiten in das Gebiet gebracht und das Wasser verunreinigt haben.

Diese Bilder wurden bei einem Überflug der brasilianischen Regierung aufgenommen, um den Schaden zu ermitteln, den die Bergleute angerichtet haben.

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